Birgit Schlieper

Werdegang

 Birgit Schlieper ist Journalistin und Buchautorin im Bereich Frauen-, Jugend- und Kinderliteratur. Sie wohnt in Zürich, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

 

Preise

Mit Ihrem Roman "Maike, Martha und die Männer" ist Birgit Gewinnerin des Wettbewerbs “Bestseller von morgen”. Dieser wurde vom Kirschbuch Verlag und der QualiFiction GmbH anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2019 vergeben.

 

PubliKationen

Im Kirschbuch Verlag erscheint von Birgit Schlieper der aberwitzige Roadtrip "Maike, Martha und die Männer" im Frühjahr 2020. 

Zahlreiche weitere Romane von Birgit sind unter anderem bei Knaur, cbt, Goldmann und Sauerländer erschienen.


Maike, Martha & die Männer

von Birgit Schlieper

Maike freut sich auf den Urlaub mit ihrem neuen Freund Arne. Statt in die Sonne, soll es jedoch plötzlich in den Schwarzwald gehen, um dort auf Arnes Oma aufzupassen. Damit nicht genug, erfährt Maike schnell, dass Arne sich jedes Jahr eine neue Freundin sucht, um diese als “Oma-Sitterin” bei der alten Dame zurück zu lassen! Aber da hat er sich in Maike getäuscht, denn Rache ist süß und auch Oma Martha ist rüstiger als gedacht...

Der Auftakt eines aberwitzigen Roadtrips quer über Frankreichs Autobahnen, in dem Verfolgungsjagden und emotionale Berg- und Talfahrten weder eine Frage des Alters, noch des Geschlechts, sind.

Taschenbuch: 9,99 €

Ebook: 8,99

Erscheinungstermin: 09. März 2020



Lesung auf der Leipziger Messe

Lesung, Gespräch & KI-Analyse

 

Birgit Schlieper gewann 2019 den Wettbewerb "Bestseller von morgen". Ihr Werk "Maike, Martha und die Männer" erscheint als erstes Buch im Kirschbuch Verlag. 

Sie wird aus dem aberwitzigen Roadtrip vorlesen & Bücher signieren. Außerdem sehen wir gemeinsam in die Analysen Ihres Werkes durch die Software LiSA und erzählen, wie es funktioniert, dass eine "intelligente Kunst" den Bestseller von morgen identifiziert. Es wird spannend und ur-komisch!

 

Wann: 14.03. um 14 Uhr & 15.03. um 11 Uhr

Wo: LBM Halle 5, D200 am QualiFiction & Kirschbuch-Stand

Birgit Schlieper - Kirschbuch

Interview mit Birgit

Birgit, warst Du schon als Kind eine Leseratte und ein Deutsch-Ass? 

Ich habe als Kind nicht gelesen, ich bin in Büchern abgetaucht und habe mich schon früh durch den gesamten Bestand meiner Eltern gearbeitet. Die Schulzeit konnte diese Leidenschaft nicht ersticken, obwohl ich wirklich nicht gut in Deutsch war (es war mein schlechtestes Abifach). Ich mochte keine Interpretationen und ich habe eine fürchterliche Handschrift, die ich schon ein paar Tage nach dem Schreiben nicht mehr entziffern kann. Als wir einen Lieblingstext mitbringen sollten, habe ich „Deutschland, ein Wintermärchen“ mitgebracht. Meine Lehrerin hat sich so gefreut. Leider war es nicht das Original, sondern ein Liedtext von Ina Deter. Dazu habe ich selber Gedichte geschrieben, todtraurig und melancholisch. Wofür Liebeskummer gut sein kann :)

 

War für Dich schon lange klar, dass Du Schriftstellerin werden wolltest?

Eigentlich war schon früh klar, dass ich zur Zeitung gehen würde. Ich wollte schreiben - einfach über alles. Als Journalistin arbeitet man oft, wenn andere frei haben. Freitagabend. Samstagabend. Sonntagmorgen. Auch das schreckte mich nicht zu sehr. Irgendwann wurden mir die Zeitungsseiten zu klein. Ich schrieb meinen ersten Roman mit dem Titel „Wenn nichts mehr geht, dann läuft`s“, schickte ihn an die drei grössten deutschen Verlage und bekam drei Absagen. Also schrieb ich den nächsten Roman, mit dem ich (nun durch einen Literaturagenten) einen Vertrag ergattern konnte. 

 

Was genau hat Dich dazu gebracht, mit dem Schreiben anzufangen?

Ich habe mich gar nicht bewusst entschieden zu schreiben. Das war eigentlich zwangsläufig. Und in allererster Linie schreibe ich für mich. Ich möchte Bücher schreiben, die ich selber gerne lesen möchte. Vielleicht war ich deswegen nach den ersten Absagen gar nicht so enttäuscht. Immerhin gefiel mir das Buch ja. Und tut es noch. 

 

Warum hast Du beim Wettbewerb "Bestseller von morgen" mitgemacht? 

Bei „Bestseller von morgen“ sah ich die Chance, dass das Manuskript von jemandem gelesen wird, der sich darauf freut. Nicht bei einem Lektor, der sich tagein, tagaus durch unverlangt eingeschickte Texte wühlen muss. Auch war ich gespannt, wie eine künstliche Intelligenz zu der Geschichte sagen würde. 

 

Wie läuft der konkrete Schreibprozess bei Dir ab?

Das Schwierigste am Schreiben ist für mich, den Plott zu entwickeln. Erst wenn ich die ganz fertige Geschichte im Kopf habe, fange ich an zu schreiben. Dann läuft die Handlung wie ein Film vor meinem inneren Auge und ich muss es „nur“ noch aufschreiben. Während ich die Geschichte plane, bin ich im Tunnel. Da kann es sein, dass meine Tochter mich drei Mal dasselbe fragt und mit großen Augen vor mir steht und ich in Gedanken ganz woanders bin. Aber das kennt meine Familie schon. 

  

Zu guter Letzt: Hast Du ein persönliches Lieblingsbuch (abgesehen von Deinen eigenen)?

Mein Lieblingsbuch? Ich habe so viele gute Bücher gelesen (bei manchen bin ich ganz grün vor Neid geworden). Aber ein Buch, das mich mehrfach in seinen Bann gezogen hat, war „Hallo Mr. Gott, hier spricht Anna.“ Das ist ein Buch, von dem ich mich niemals trennen würde.