Die wunderbare Kälte

von Elisabeth Rettelbach

Die wunderbare Kälte von Elisabeth Rettelbach

 “Auch als es Nacht wurde, hing die dunkle Kai immer noch lauernd im Spiegel. Ihre leeren schwarzen Augenhöhlen schimmerten eiskalt, triumphierend. Da bekam ich irgendwie Angst, mein Herz raste, es fühlte sich an, als säße in mir etwas. Etwas Stummes und Großes.“

 

In einem fast märchenhaft schneereichen Winter wandelt die einzelgängerische Maskenbildnerin Kai durch die Straßen der Stadt und stalkt Fremde. Sie ist eine ferne Betrachterin des Lebens. Doch dann laufen ihr zwei Menschen über den Weg, die sie stärker faszinieren als alles andere und in deren Leben sie sich einmischt. Was zunächst als Spielerei beginnt, entwickelt sich mehr und mehr zu einem psychedelischen Albtraum, der seine Tribute fordert …

 

“Ein bitterböses und doch poetisches Werk, das seinesgleichen sucht. Wem Amelie Nothomb gefällt, wird 'Die wunderbare Kälte' lieben.”

Taschenbuch, 405 Seiten, 12,00 €
ISBN: 978-3948736125
Auch als E-Book verfügbar.


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Das Besondere: Intelligente Kunst

  • "Die wunderbare Kälte" wurde von der Autorin Elisabeth Rettelbach geschrieben und ist ihr Debütroman
  • von der Künstlichen Intelligenz "LiSA" wurde der Text entdeckt und von unserem Team für literarisch hochwertig befunden und zum "Bestseller von morgen" gekürt
  • und als Symbiose zwischen Mensch und Maschine im Kirschbuch Verlag herausgegeben. 

Willst Du mehr erfahren? Hier gibt es Infos zu unserem Verlagshintergrund und hier zur Software LiSA


Provokation, Skandal oder Kunst?

"Die wunderbare Kälte" von Elisabeth Rettelbach sprengt jegliche Romankonventionen und wurde dennoch von der KI Software "LiSA" entdeckt und zum "Bestseller von morgen" gekürt.

Die Protagonistin Kai ist eine Antiheldin, eine unsympathische Figur, die andere Leute stalkt und dabei nicht zuletzt selbst zu Schaden kommt und sich und andere in einen Abgrund treibt. Die psychedelischen Züge der Protagonistin stehen dabei ganz im Zeichen einer kunstvollen und hochliterarischen Sprache, welche die Autorin gekonnt einsetzt und sich durch Form und Inhalt von anderen Werken deutlich abgrenzt. Dieser Roman möchte bewusst ein Statement setzen und in den Diskurs gehen: Wie viel Zuneigung muss eine Romanfigur bei den Leser*innen wecken? Darf auch auf diesem Feld experimentiert werden und von der Norm abgewichen werden? 

Kann literarischer Anspruch als eine Kunstgattung anerkannt werden und sich damit über Figuren-Identifikationen und moralisch einwandfreien Inhalt stellen? 

 

Eine ähnliche Beobachtung lässt sich in der bildenden Kunst erkennen. Edvard Munch beispielsweise sorgte mit seiner ersten Ausstellung in Deutschland für einen Skandal. In der Folge erhielt er jedoch den Ruf eines epochemachenden Neuschöpfers. Sein psychedelisch-symbolisches Gemälde "Der Schrei" wurde 2012 zum teuersten bei einer Auktion versteigerten Gemälde der Welt. 

 

Lässt sich auch die Literatur neuschöpfen und in ihrer fragwürdigen Thematik als Kunst klassifizieren? Oder werden hierbei Grenzen überschritten, die in der Malerei nicht existieren, welche sich die schriftliche Sprache aber verpflichtet?

 


Unter der EisSchicht ...

Kai fühlt sich nur im Winter richtig wohl, weil sie geheimnisvoll vermummte Menschen mag und sich auch selbst sicher und versteckt fühlt.

Die blauen, viktorianischen Stiefel sind ein Markenzeichen von Kai ...

Kai ist Maskenbildnerin am Theater – und kann auch privat kaum ohne ihre „Maske“ leben.


Kai ist nicht gerne kontaktierbar. Milo gegenüber tut sie so, als hätte sie kein Handy und auch kein Festnetztelefon.

Kai lebt auch musikalisch nicht im Hier und Jetzt. 80er-Jahre- und ältere Musik beeinflussen ihre Stimmung. 

Kai wird von Milo „Major Tom“ genannt, wie im Song „Space Oddity“ von David Bowie, weil sie so fern und unnahbar ist.



Wir hoffen, Du hattest interessante Lesestunden bei der Lektüre von "Die wunderbare Kälte". Wir freuen uns sehr, wenn Du das Buch weiter empfehlen möchtest und auch bei unserem nächsten Kirschbuch mit dabei bist. 

 

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